Beruf

Soziologie

Die Soziologie ist ebenso vielfältig wie ihr Untersuchungsgegenstand (Menschen und Gesellschaften). Daher kann die tagtägliche Arbeit ganz unterschiedlich aussehen. Einige Soziolog*Innen arbeiten qualitativ (z.B. mit Interviews), andere arbeiten quantitativ, also mit großen (Bevölkerungsrepräsentativen) Datensätzen die sie mit statistischen Methoden auswerten. Wieder andere arbeiten überwiegend mit/an Theorien. Letztlich muss ein/eine Soziologe/in aber all diese Herangehenweise beherschen. Die konkreten Fragestellungen denen Soziolog*Innen nachgehen sind ebenso vielfältig. Alles was mit Menschen und dem gesellschaftlichen Miteinander zu tun hat, kann potentiell von Soziologen untersucht werden. Einige gehen z.B wirtschaftlichen Fragen nach, während andere sich eher für Familie, Politik oder Bildung interessieren.
Beratungsangebot am Veranstaltungstag von: Bergische Universität Wuppertal
Soziologie an sich existiert als Berufsfeld in der universitären Forschung. Man wird also Sozialwissenschaftler/in. Dabei geht es um die Beschreibung und Erklärung gesellschaftlicher Zusammenhänge. Die Soziologie beantwortet Fragen wie: Was sind die Ursachen wirtschaftlicher Ungleichheit? Steigt die Kriminalitätsrate und warum? Warum gibt es in einigen Regionen mehr Rechtsextremismus? Darüber hinaus können Absolventinnen und Absolventen der Soziologie auch in Unternehmen (z.B. in der Datenanalyse), in der öffentlichen Verwaltung (Sozialplanung), in NGOs (Politikberatung) und vielen anderen Bereichen arbeiten.
Beratungsangebot am Veranstaltungstag von: Universität Wuppertal